Profis für die Kita gesucht

Hier geht´s zur Initiative „Profis für die Kita“, die unter anderem vom Runden Tisch (Gewerkschaften und Berufsverbände), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V ins Leben gerufen wurde.

 

http://www.profisfuerdiekita.de


Positionspapier des Arbeitskreises zu Strukturen von Kindertagesstätten

Hinweis auf eine Veröffentlichung in der Rubrik Arbeitskreis Soizialpädagogen

Im Bereich AK Sozialpädagogen ist das Positionspapier zum Download eingerichtet:
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Jahreshauptversammlung in Schleswig-Holstein: Neuer Vorstand gewählt

Am 05.05.2011 fand die Jahreshauptversammlung 2011 der CEG Schleswig–Holstein statt, bei der dieses Mal unter anderem die Wahl des Landesvorstandes für die kommenden vier Jahre auf der Tagesordnung stand.

Als immer wieder gern gesehener Gast war bereits zum wiederholten Male der Bundesbeauftragte der KEG Deutschlands, Herr Manfred Mahlstedt, nach Kiel angereist, der mit wertschätzenden und gewohnt charmanten Worten den Dank und beste Wünsche des KEG–Präsidiums überbrachte.

 

Offensichtlich mit der, in den vergangenen Jahren geleisteten Arbeit zufrieden, schlugen die anwesenden Mitglieder für die folgende Legislaturperiode die bisher tätige Verbandsspitze noch einmal vor, so dass sich das Vorstandsteam bis 2015 aus Gabi Rottländer als Schatzmeisterin, Sabine Kricheldorff als Landesvorsitzende, Christiane Reiche als deren Stellvertreterin und Eva von Bargen als Schriftführerin zusammensetzen wird (von links).

 

 

Obwohl sich bei der beruflichen Belastung, die jede der Amtsträgerinnen zu schultern hat, gut zu überlegen ist ob man sich zusätzlich noch ehrenamtlichen Aufgaben widmen sollte, überwog das Verantwortungsbewusstsein an der Mitgestaltung und der Freude am Miteinander im nördlichsten Landesverband der KEG Deutschlands und somit ist den engagierten CEG–Ladies für Ihre vielfältigen Aufgaben auch für die Zukunft alles, alles Gute und viel Erfolg zu wünschen.

 

[Lübeck,8.5.2011]


Pressemitteilung "Fachkräftemangel stoppen"

Konsequenzen aus dem Ausbauprogrogramm der Kindertagesbetreuung

Das Ausbauprogramm der Bundesregierung, ab 2013 ein Angebot der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren mit einer durchschnittlichen Bedarfsabdeckung von 35 Prozent zur Verfügung zu stellen, verschärft den Wettbewerb um pädagogische Fachkräfte bereits jetzt deutlich.

Und der erhebliche Bedarf an Erzieherinnen und Erzieher wird weiter wachsen, um die zusätzlich dringend notwendigen Stellen in Kindertageseinrichtungen zu besetzen.

Die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) erwartet von Trägern– insbesondere von den beiden großen Kirchen-, Kita-Leitungen, allgemeinbildenden Schulen, Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik und den Job-Centern, intensiv und zielgerichtet für den Erzieherberuf zu werben. Anliegen und Ziel muss es sein, die Zukunftsfähigkeit der Kindertageseinrichtungen zu garantieren, aber auch die zusätzlichen Belastungen der jetzt tätigen Erzieherinnen und Erzieher durch einen möglichen Fachkräftemangel zu minimieren. Nur so können Motivation, Engagement und Identifikation erhalten bleiben. Für die KEG ist es eine unabdingbare Forderung, die gesellschaftliche Wertschätzung für frühkindliche Bildungsinstitutionen zu erhöhen und die Attraktivität des Arbeitsfeldes insgesamt zu verbessern.

Die KEG sieht auch in gezielter Werbung und langfristig anreizorientierten Maßnahmen im Hinblick auf eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher die Chance, mehr Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen. Denn die relativ wenigen männlichen pädagogischen Fachkräfte werden von den Trägern und in den Kitas als Bereicherung wahrgenommen und als Bezugspersonen für Kinder gewünscht.

Die KEG sieht es daher u.a. als dringend notwendig an,

Auf diesem Hintergrund begrüßt die KEG das neue „Anerkennungsgesetz“ der Bundesregierung, das von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) eingebracht worden ist.

Deutschland soll für qualifizierte Zuwanderung gerade bei Erziehungs-, Pflege-, Medizin- und Ingenieursberufen durch einheitliche, und vor allem zügige Verfahren attraktiver werden.

Die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) – in einigen Bundesländern nennt sie sich Christliche Erziehergemeinschaft (CEG) - ist ein Berufsverband (organisiert im Deutschen Beamtenbund) von christlich orientierten Pädagoginnen und Pädagogen aller Bildungs- und Erziehungsbereiche.

Das Verbandsverständnis ist ökumenisch geprägt.

[V.i.s.d.P. Manfred Mahlstedt, Bundesbeauftragter der KEG 04.04.2011]


Profis für die Kita, Initiative gegen Erziehermangel

Pressemeldung


Profis für die Kita                                                                            Frankfurt am Main

Initiative gegen Erziehermangel                                            22. Februar 2011

 

Fünf Gewerkschaften und Berufsverbände, die sich für Erzieherinnen und Erzieher einsetzen, starten eine gemeinsame Initiative zur Werbung für den Beruf „Erzieher/in“. Die Initiative „Profis für die Kita“, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) entwickelt wurde, wendet sich werbend an Schulabgänger/innen, vor allem auch an Migrant/innen und Männer.

 

Der Ausbau der Plätze und die Verbesserung der Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder, insbesondere für ein- und zweijährige Kinder, hat einen erheblichen Fachkräftebedarf ausgelöst. Darüber hinaus steigt der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern für Ganztagseinrichtungen und Betreuungsangebote an Grundschulen. Außerdem werden in den nächsten Jahren Tausende von Erzieherinnen in Rente gehen. Die Erziehungsberufe bieten hervorragende Beschäftigungspotenziale in einem dynamischen und sich immer stärker professionalisierenden Berufsfeld.

 

Steigende Erwartungen an eine gute frühe Bildung von Kinder verlangen den Kindertagesstätten und ihren Fachkräften immer mehr ab. Um mit diesen Anforderungen Schritt zu halten, ist eine hohe Qualifikation der Beschäftigten ebenso erforderlich wie gute Rahmenbedingungen. Dazu gehören angemessene Betreuungsschlüssel und Gruppengrößen sowie eine verbesserte Bezahlung. Die Initiatoren von „Profis für die Kita“ setzen sich dafür ein, das Fachkraftniveau durch Ausbildung, Studium und Weiterbildung weiter zu steigern. Eine Absenkung der Standards gefährdet die pädagogische Arbeit und damit auch das Kindeswohl. Bei zurückgehenden Schülerzahlen, die die allgemeinbildenden Schulen verlassen, wird der Wettbewerb um für den Erzieherberuf zu motivierende Schülerinnen und Schüler schärfer. Das Image, die gesellschaftliche Wertschätzung und die Attraktivität des Berufs „Erzieher/in“ müssen aufgewertet werden.

 

Die Initiative will besonders Migrantinnen und Migranten ansprechen. Der Anteil an Erzieherinnen und Erziehern von derzeit nur etwa acht Prozent muss erhöht werden. Mehr als 30 Prozent der Kinder stammen aus einer Familie mit Migrationshintergrund. Außerdem sollen verstärkt Männer für den Beruf gewonnen werden. Derzeit sind nur 3,4 Prozent des Kita-Personals männliche Erzieher. Die dritte Zielgruppe sind Männer und Frauen aus anderen Berufen, die sich für die Arbeit mit Kindern entscheiden könnten.

 

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) werden für die gemeinsame Werbekampagne eine Reihe von Broschüren, Flyern und Plakaten veröffentlicht. Die Materialien bieten umfangreiche Informationen über den Beruf, die Aufgaben und Zukunftsaussichten, die Ausbildung und Bezahlung. Sie sind vor allem für die Berufsorientierung in Schulen und die Berufsberatung geeignet und können kostenlos angefordert werden.

Ganz einfach online bestellen: www.runder-tisch.eu

 

 

Info:

Am „Runden Tisch Gewerkschaften und Berufsverbände“ arbeiten seit dem Jahr 2005 zusammen:

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 


Chancen für alle Kinder von Anfang an!

Eckpunkte für elterneinbeziehende Arbeit in Kindertagesstätten

 Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) und die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) haben ein Eckpunktepapier für elterneinbeziehende Kindertageseinrichtungen veöffentlicht.

Im Ergebnis einer gemeinsamen Tagung von KED, KEG und KTK wurde das vorliegende Eckpunktepapier erarbeitet und gemeinsam mit einer Pressemitteilung veröffentlicht.

   Pressemitteilung: [54.0 KByte]

Eckpunktepapier: [43.8 KByte]

Siehe auch Homepage der KED.


KEG-Fachtagung in Erfurt - eine erfolgreiche Bilanz

Auswertung unserer Fachtagung in Erfurt


Prof. Dr. E. Schulz, Dr. B.U. Althaus und H.-J. Pokall in der Podiumsdiskussion
  Fachtagung am 5. und 6.November 2010 in Erfurt:
  150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bundesländern

Lebenslang das Glauben lernen
Lebenslang den Glauben lernen
Lebenslang im Glauben lernen

   

zum Artikel

Presseerklärung vom 9.11.2010

Jetzt in Bildung investieren!

Text der Presseerklärung im pdf-Format: [14.3 KByte]

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Präsidiumssitzung in Fulda neu

Das Bundespräsidium der Katholsichen Erziehergemeinschaft Deutschlands trifft sich zu seiner Herbsttaggun am 24. und 25. September 2010 in Fulda. Neben den turnusmäßigen Aufgaben wird ein achgespräch zum Thema Kindesmissbrauch durchgeführt. Es geht darum, aus den Fällen für die Aus- und Fortbildung in Erzieherberufen und für Lehrkräfte Schlussfolgerungen zu ziehen. Neben Vertretern verschiedener Landesverbände sind auch externe Gesprächspartner eingeladen.

 

Presseerklärung vom 19.10.2010

Bildungsgutscheine - Jobcenter überfordert?

Text der Presseerklärung im pdf-Format: [13.9 KByte]

Zum Text der Pressemitteilung

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